Die evangelischen Kirchen sind erst nach der Reformation, die um das Jahr 1517 ihren Ausgang nahm, entstanden. Sie wird auch als protestantische Kirche bezeichnet. In Deutschland gehören der evangelischen Kirche über 21 Millionen Menschen an. Die evangelische Kirche richtet sich nach den Grundsätzen der Glaubens-, der Gewissens- und der Denkfreiheit.

Weltweit gibt es zurzeit rund 400 Millionen Protestanten, die einer evangelischen Kirche angehören. Sie ist damit nicht so groß wie die römisch-katholische Kirche. Die evangelischen Kirchen erscheinen jedoch in unterschiedlichen Konfessionen, also Glaubensrichtungen. Ein Großteil davon gehört der lutherischen-evangelischen Kirche an. Daneben gibt es in den USA die Baptistengemeinden, die anglikanische Kirche in Großbritannien sowie sogenannte reformierte Kirchen. Darüber hinaus gibt es noch einige evangelische Freikirchen.

In vielen Ländern der Welt sind die evangelischen Kirchen in Form von Nationalkirchen organisiert. Die Nationalkirchen ihrerseits sind ein Bestandteil der konfessionellen Weltbünde. Dazu gehören der Lutherische Weltbund, der Weltrat methodistischer Kirchen, der Reformierte Weltbund sowie der Baptistische Weltbund. Als zentrale Dachorganisation dieser Kirchen und Weltbünde gilt heute der Ökumenische Rat der Kirchen, kurz ÖRK. Dieser Rat wurde 1948 in Amsterdam ins Leben gerufen und hat heute seinen Sitz in Genf.

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